Hinter der Finca im Feuerberg soll auf einem steilen Hang eine Obstwiese entstehen. Sie soll nicht nur Früchte tragen, sondern auch Insekten und Vögeln Schutz bieten.
Hier nehme ich dich mit auf diesen Weg: von den ersten Arbeiten über neue Pflanzungen bis zu kleinen Entdeckungen zwischen Blüten, Gräsern und alten Weinbergmauern.
Sommer 2026 – Maibaumlauf und Lieblingsplätze
Platz mit Aussicht
In diesem Sommer haben wir den ersten Ediger Maibaumlauf stattfinden lassen. Von der Kapellenstraße ging es mit dem Maibaum hinauf bis zur Finca. Die Holzplakette „Ediger Maibaumlauf 2026“ erinnert an diesen ersten Lauf – und an einen besonderen gemeinsamen Nachmittag.
Oben wartet ein Platz zum Verweilen: Auf der Bank vor der Finca, mit den beiden kleinen Tischen, lässt sich der Blick über das Moseltal genießen. Schon am Morgen fällt das Sonnenlicht durch die Gräser. Und wenn sich am Abend der Himmel warm färbt und auf der Mosel ein heller Schimmer bleibt, möchte man gern noch etwas länger sitzen bleiben.
Auch das Schiefermännchen gehört dazu: Mit Hut und erhobenem Glas leistet es Gesellschaft – ganz nach dem Motto „Man trinkt nicht allein“.
Ediger Maibaumlauf 2026
Info-Schrank
Man trinkt nicht allein
Frühjahr 2026 – Neue Mitbewohner
Roter Weinbergpfirsich
Die Natur erwacht zum Leben – und am Hang beginnt das Hoffen: Wurzeln die frisch gesetzten Pflanzen gut an? Ich wünsche mir, dass sie hier ihren Platz finden und weiterwachsen. Die Weinbergpfirsiche und die Feige waren Geschenke. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Auch die alte Tafeltraube ist wieder freigelegt. Ich hoffe, dass sie sich von ihrem Brombeer-Gefängnis erholen kann. Noch braucht es Geduld – nicht alles zeigt sofort, wie es sich entwickeln wird.
Und dann ist da dieses Feldwespennest: Was für eine tolle Baukunst! Solche Entdeckungen gehören für mich genauso zum Frühjahr wie die neuen Pflanzen. Auf dem Weg zur Obstwiese soll auch Platz für Insekten und Vögel bleiben.
Feigenbäumchen
Die freigelegte Tafeltraube
Nest der Feldwespe
Herbst / Winter 2025 – Wetterimpressionen
Sonnenschein
Was mich an der Finca immer wieder begeistert, ist die Vielfalt der Eindrücke. Wenn die Mosel im Nebel verschwindet, fühlt es sich hier oben an, als wäre man über den Wolken. Zieht der Nebel bis zur Finca hinauf, wird die Stimmung bei trübem Wetter beinahe gespenstisch. Derselbe Ort zeigt plötzlich ein ganz anderes Gesicht.
Bei Sonnenschein gibt es für mich kaum einen schöneren Blick über das Moseltal: zum Calmont, der als steilster Weinberg der Welt gilt, zum Ort Ediger und zur Klosterruine Stuben. Auch die Eisenbahnbrücke bei Eller gehört zu diesem Panorama. Über sie führt die Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier, ein Teil der historischen Kanonenbahn.
Und am Abend kommen die Sonnenuntergänge – für mich mit die schönsten, die man erleben kann. Dann könnte ich einfach sitzen bleiben und zusehen, wie sich das Licht über dem Tal verändert. Zwischen Sonne, Wolken und dichtem Nebel gibt es an der Finca immer wieder neue Stimmungen zu entdecken. Diese Bilder halten ein paar davon aus dem Herbst und Winter 2025 fest.
Abendstimmung
Dicke Suppe
Über den Wolken
Sommer 2025 – Entdeckungen auf dem gerodeten Weinberg
Ein Grünader-Weißling auf Byzantinischem Wollziest
Im Sommer 2025 richtet sich der Blick auf die kleinen Entdeckungen am gerodeten Weinberg. Zwischen Gräsern und Steinen zeigen sich Blüten – und auf dem Wollziest sitzt ein Schmetterling. Die Bilder erzählen von dem Leben, das schon jetzt am Hang zu finden ist.
Hundsrose, Rosen-Malve und Wilder Dost bringen unterschiedliche Farben in den Sommer. In der Nähe betrachtet werden aus einer grünen Fläche viele einzelne Pflanzen und kleine Motive, für die es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Auch solche Entdeckungen gehören zur Geschichte der künftigen Obstwiese. Neben den Arbeiten und neuen Pflanzungen soll dieses Fototagebuch festhalten, was hier wächst, blüht und unterwegs ist.
Hundsrose / Heckenrose
Rosen-Malve
Wilder Dost / Oregano
Frühjahr 2025 – Die ersten Arbeiten auf dem Grundstück
Der Urzustand
Im Frühjahr 2025 beginnen die ersten Arbeiten auf dem Grundstück. Die Bilder zeigen den Ausgangspunkt: einen dicht bewachsenen Hang, alte Rebstöcke und Spuren des früheren Weinbergs. Hier soll nach und nach eine Obstwiese entstehen.
Beim Freilegen wird auch die alte Trockenmauer wieder sichtbar. Zwischen Bewuchs und Steinen kommt ein Stück der Geschichte dieses Ortes zum Vorschein. Die Fotos halten fest, wie der Hang zu Beginn aussah und wie er sich durch die ersten Arbeiten verändert hat.
Der Blick nach der Rodung zeigt einen neuen Ausgangspunkt. Bis zur Obstwiese liegt noch ein Weg vor uns – mit Platz für Obstbäume und dem Wunsch, dass auch Insekten und Vögel hier Schutz finden.
Die alte Trockenmauer
Der alte Weinberg
Nach der Rodung